Willy Wimmer über Trump, die NATO und das deutsche Geld

Soll Deutschland zahlen “für einen Aufmarsch, den die amerikanische Kriegskoalition aus Demokraten und Republikanern seit langem und nicht nur unter Obama vorbereitet hatte. Dieses andere Amerika, von dem sich Präsident Trump so gerne und so begründet absetzen will” fragt Willy Wimmer, Staassekretär für Verteidigung a.D.

Trump scheint ein amerikanischer Wiedergänger aus der griechischen Mythologie zu sein. Er ist da, aber man wird nicht schlau aus ihm.

Möglich ist auch, daß man den Europäern und damit den Deutschen seit Jahrzehnten verheimlich hat, was eigentlich in den Vereinigten Staaten politisch, gesellschaftlich sozial und wirtschaftlich so alles los ist.

Es soll wohl nach dem Vorbild der Staatsmedien-Berichterstattung von ARD und ZDF nur das rüberkommen über den Atlantik, was uns vor der amerikanischen Macht und Größe erschaudern läßt. Amerikanische Senatoren werden regelmäßig bei der Münchener Kriegskonferenz wie „Halbgötter“ empfangen.

Jetzt aber kommt „Gott“ höchstselbst, das Oberhaupt der ehemaligen „westlichen Wertegemeinschaft“, die längst zur „westlichen Tätergemeinschaft“ verkommen ist, wie ein Zeitgenosse unlängst schrieb.

Der Flitter ist seit dem Jugoslawien-Krieg völlig abgeräumt und nur noch die harten Knochen der global ausgreifenden amerikanischen Kriegsmaschinerie sind erkennbar. Es kommt mit Präsident Trump zu diesem NATO-Gipfel kein Partner oder ein Freund, es kommt der Lehnsherr, der Tribut einfordert, ungeschminkt und brutal.

Wofür sollen wir unser Steuergeld denn zahlen? Im Größenordnungen wohlgemerkt, die die Verteidigungsausgaben anderer Staaten heute schon um irre Summen überschreiten?

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