Wie FBI-Chef Comey einen Deal zwischen der US-Regierung und Julian Assange zum Platzen brachte

Bereits der Horowitz-Report des US-Justizministeriums kritisierte Ex-FBI-Chef James Comeys Wirken in Hillary Clintons E-Mail-Fall. Nun tauchen Fragen zu Comeys Rolle beim Scheitern eines Deals zwischen der US-Regierung und WikiLeaks-Gründer Julian Assange auf.

Der ehemalige FBI-Direktor James Comey riskierte die Sicherheit der Central Intelligence Agency (CIA) und unterminierte Bemühungen, herauszufinden, wer hinter den Veröffentlichungen der Informationen vom E-Mail-Server des Democratic National Committee (DNC) während des US-Präsidentschaftswahlkampfes 2016 stand, schreibt der bekannte Investigativ-Journalist John Solomon.

In seinem Artikel für The Hill beschreibt Solomon zudem, wie Beamte des US-Justizministeriums (DOJ) offenbar mit WikiLeaks-Gründer Julian Assange einen “Immunitäts-Deal” im Vorfeld der berühmten “Vault 7”-Veröffentlichungen ausgehandelt hatten. Dieser Leak machte die weltweiten Hacking-Techniken der CIA bekannt und “schädigte damit die Cyber-War-Fähigkeiten [der CIA] für lange Zeit”, so Solomon unter Berufung auf US-Beamte.

Am 4. Februar 2017 begann WikiLeaks damit, geheimnisvoll wirkende Fragen zu seinen bevorstehenden Vault-7-Leaks zu publizieren und zog damit weltweit die Aufmerksamkeit in den sozialen Medien auf sich.

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Redaktion