Tagesdosis 18.04.2018 – Das Trauma der Erziehung und sein Gehorsam

Wenn man so durch die Bücherregale der populären Psychologie streift, fällt einem auf, dass das Thema des Traumas so gut wie nie Beachtung findet. Jetzt kann man ja meinen und dagegen einwenden: Wozu auch. Wozu sollten sich viele Psychologen-Autoren mit dem Thema des Traumas beschäftigen? Traumen kommen selten vor und nur wenige Menschen leiden unter ihnen. Das aber ist ein falsches Bild. Stellen wir uns einmal vor, ein Therapeut würde behaupten, dass alle Menschen unter Traumen leiden. Er würde sagen: Unsere Gesellschaft produziert in so gut wie allen Menschen Traumen. Zwar keine Post-Traumatischen-Störungen, aber Traumen. Und zwar vielerlei von Traumen. Was würden wir so einem Therapeuten entgegenhalten? Das er spinnt? Das er nichts vom Menschen versteht?

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