Tagesdosis 11.9.2018 – Wikipedia, die McMedien und die Enttarnung von „Feliks“

Die angeblich so offene Wikipedia ist in Wirklichkeit ein hierarchisches Massenmedium, dass von einer kleinen Gruppe beherrscht wird, die von kritischen Autoren des Online-Lexikons intern als „Politbüro“ bezeichnet wird. Die Wikipedia ist teilweise ein brauchbares Online Lexikon, bei politisch relevanten Themen jedoch ein Desinformations- und Denunziationsmedium.

Das ist leider kein Allgemeinwissen, darüber wissen nur die Zuschauer der Filme „Die dunkle Seite der Wikipedia“ und „Zensur – Die organisierte Manipulation der Wikipedia und anderer Medien“ Bescheid, sowie die Zuschauer des YouTube Videoblogs „Geschichten aus Wikihausen“, dass Markus Fiedler und ich etwa alle 14 Tage produzieren. In dieser Reihe zeigen wir die übelsten Beispiele der Manipulation in Wikipedia, die von anonymen Heckenschützen durchgeführt wird. Die Anonymität der Autoren in Kombination mit der zu Missbrauch einladenden Struktur der Wikipedia ermöglicht ihnen, ihre privaten politischen Ansichten als lexikalische Wahrheit darzustellen.

Die McMedien, die sich selbst gerne als „Qualitätsmedien“ bezeichnen, haben sich des Themas überhaupt noch nicht angenommen.

In der 10. Ausgabe von „Geschichten aus Wikihausen“ (1) haben wir den hyperaktiven Wikipedia Autoren Feliks enttarnt, einen der übelsten Manipulatoren der „Junta“, wie wir das „Politbüro“ genannt hatten, bevor wir wussten, dass die Gruppe bereits einen internen Namen hat. Die lexikalische Akkuratesse und Unparteilichkeit der Wikipedia fällt sehr unterschiedlich aus, je nachdem ob man die Begriffe „Differentialrechnung“, „Photosynthese“ oder „Anlage 1391“ eingibt. „Anlage 1391“ ist ein berüchtigtes Foltergefängnis des israelischen Militärgeheimdienstes. „Anlage 1391“ ist einer der Artikel, die vom hyperaktiven Wikipedia Autoren „Feliks“ bearbeitet werden. Er hat dort alles herausgestrichen, was an Informationen über die Menschenrechtsverletzungen in Camp 1391 in Wikipedia eingetragen wurde, und das war nur ein Bruchteildessen, was dazu international in wichtigen Medien berichtet wurde, zum Beispiel, dass Gefangene vor oder während der Verhöre vergewaltigt werden. Dass es dort 1 x 1m große, schwarzgestrichene Zellen ohne Licht gibt, ohne fließendes Wasser, mit einem Toiletteneimer, der einmal die Woche geleert wird. Mit einer Klimaanlage, die im Sommer auf heiß, im Winter auf kalt gestellt wird. Dass die Gefangenen bei Verhören dort oft nackt sind. Die Berichte über das Vorbild von Abu Greibh findet man im Guardian (2), sogar in der taz (3), im Spiegel (4), in Newsweek (5), in Haaretz (6), bei einer UN Untersuchungskommission (7) und in vielen anderen Medien, die in den 90er Jahren noch Journalismus betrieben. Feliks hat restlos alle früher in Wikipedia eingetragenen Informationen zu den systematischen Menschenrechtsverletzungen gelöscht. Begründung: Israel habe die Vorwürfe untersucht und sie nicht bestätigt. (Seit wir über ihn berichten, ist Feliks fieberhaft dabei, zu löschen, neu einzutragen und zu korrigieren, um Spuren zu verwischen. Er hat deshalb auch die Liste seiner Editierungen löschen lassen, damit ihm keiner mehr auf die Schliche kommen kann. Er selbst ist so aktiv am ändern, dass seine Junta Kumpane sogar kurzzeitig glaubten, wir hätten seinen Account gehackt und ihn deswegen gesperrt haben…

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