Pando-Wald: Größtes und ältestes Lebewesen der Erde stirbt derzeit vor unseren Augen

Ein „Wald“ im Fischlake National Forest im US-Bundesstaat Utah ist in Wirklichkeit kein Wald wie wir ihn für gewöhnlich kennen, sondern eine gewaltige Kolonie aus genetisch identischen und sämtlich unterirdisch durch ein gemeinsames Wurzelgeflecht, das sog. Rhizom, miteinander verbundene Amerikanischen Zitterpappeln – ein sogenanntes Genet. Erstmals haben Wissenschaftler Pando umfassend untersucht und kommen zu dem Schluss, dass das Lebewesen der Superlative offenbar vor unser aller Augen stirbt.

Das oberhalb des Fish Lake wachsende Genet, erstreckt sich über eine Fläche von 43,6 Hektar und besteht aus rund 47.000 Stämmen. Forscher schätzen sein Gesamtgewicht auf etwa 6.000 Tonnen. Während die einzelnen oberirdischen Bäume maximal 130 Jahre alt werden können, ist das Gesamtgenet selbst wesentlich älter und wird auf bis zu 14.000 Jahre geschätzt.

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