Koalitionsvertrag – Kerinhalte auf einen Blick

Arbeit

  • Mit einer Milliarde Euro zusätzlich sollen 150.000 Langzeitarbeitslose wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden.[17]
  • Die Beiträge für die Arbeitslosenversicherung sollen um 0,3 Prozentpunkte sinken.[18]
  • Bei Unternehmen mit mehr als 45 Mitarbeitern soll ein Recht auf befristete Teilzeit eingeführt werden.[19]
  • Im Öffentlichen Dienst soll für mehr Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau eine Quote eingeführt werden. Bis 2025 sollen alle Leitungsposten zu gleichen Teilen mit Männern und Frauen besetzt sein.[20]

Bildung

  • Die Schulen in Deutschland sollen mit einer Investitionsoffensive gestärkt werden.[21]
  • Mit einem nationalen Bildungsrat sollen die Bildungschancen im gemeinsamen Schulterschluss von Bund und Ländern verbessert werden.[22]

Europa

  • Die Europäische Union soll finanziell gestärkt werden, damit sie ihre Aufgaben besser wahrnehmen kann. Dafür soll bei der Erstellung des nächsten mehrjährigen Finanzrahmens Sorge getragen werden.[23]

Familie

  • Das Kindergeld soll in zwei Schritten um 25 Euro pro Monat steigen. (10 Euro mehr ab 1. Juli 2019 und 15 Euro mehr ab Anfang 2021)[24]

Gesundheit

  • Die gesetzliche Krankenversicherung soll wieder zu gleichen Teilen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern finanziert werden.[25]
  • Die von den Beschäftigten allein zu zahlenden Zusatzbeiträge sollen abgeschafft werden.[26]

Landwirtschaft

  • Der Einsatz des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat in der Landwirtschaft soll drastisch reduziert werden. Ziel ist es, die Verwendung von Glyphosat grundsätzlich zu beenden.[27]

Rente

  • Bei der Rente soll das Niveau bis 2025 auf 48 Prozent festgeschrieben werden.[28]

Umwelt

  • Bis Ende 2018 soll ein Zeitplan für den Kohleausstieg festgelegt werden. Eine entsprechende Kommission soll dies vorbereiten und damit sicherstellen.[29]
  • Die Lücke zum Klimaziel für 2020 soll soweit wie möglich geschlossen werden.[30]

Zuwanderung

  • Die Zuwanderung von Flüchtlingen soll die Zahl von 180.000 bis 220.000 Menschen pro Jahr nicht überschreiten.[31]
  • Der Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus soll zunächst weiter ausgesetzt bleiben, bis eine Neuregelung gefunden ist, und dann auf 1000 Menschen pro Monat begrenzt werden.[32]
  • Asylverfahren sollen künftig in zentralen Aufnahme-, Entscheidungs- und Rückführungseinrichtungen durchgeführt werden.[33]

Sonstiges

 

Quelle: Wikipedia, Stand 13.03.2018

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