Internet-Pornographie mit verheerenden Folgen: Wo bleibt die Justiz?

Im Herbst 2017 brachte eine Studie der Universitäten Hohenheim und Münster zu Pornographie im Internet erschreckende Ergebnisse zutage: Demnach gab fast die Hälfte der befragten 14- bis 20-Jährigen an, bereits online „Hardcore-Pornographie“ gesehen zu haben. Bei den 14- bis 15-Jährigen war es ein Drittel. Im Durchschnitt sahen sich die befragten Jugendlichen bereits mit 12 Jahren erstmals pornographischen Darstellungen ausgesetzt.

Gleichzeitig sind Entwicklungen zu verzeichnen, dass die sexuelle Gewalt unter Kindern drastisch zunimmt.

Warum wird hier von Seiten der Regierungen nicht schützend und regulierend eingegriffen?

Diese Ausgabe der S&G zeigt, dass Regierungen und gesetzliche Instanzen nicht nur bei der Verbreitung von Pornographie wegsehen. Sie nehmen auch in vielen anderen Bereichen ihre Verantwortung nicht wahr, gesunde Strukturen und Verhaltensweisen zu fördern und zu erhalten. Dass es auch anders geht, zeigt das Beispiel von Island.

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