Held von Chemnitz: ►Justizbeamter opfert Job◄ (Veröffentlichung Haftbefehl)

Mit einem extrem couragierten Appell hat sich der Justizbeamte, der den Haftbefehl gegen den Chemnitz-Killer Yousif A. weitergegeben hat, an die Öffentlichkeit gewandt.

Zur Begründung sagt Daniel Zabel: „Ich möchte, dass die Medien nicht mehr die Hoheit haben, den tatsächlichen Tatablauf in Frage zu stellen, zu manipulieren oder auf einen ihnen jeweils genehme Art und Weise zu verdrehen. Ich möchte, dass die gesamte Öffentlichkeit ausschließlich die zum heutigen Zeitpunkt bekannten harten Fakten kennt.“

Die Erklärung hat es von Anfang bis Ende in sich und ist eine Widerstandshandlung im Merkel-Jahr 2018, die der 39-Jährige wissentlich mit seinem Arbeitsplatz bezahlt und dafür sogar eine Gefängnisstrafe in Kauf nimmt.

Veröffentlicht hat sie Daniel Zabels Anwalt Frank Hannig auf seiner Facebookseite.

Die Kritik an der sächsischen Landesregierung groß. Jetzt zeigt sich: Es war tatsächlich ein sächsischer Justizbeamter aus Dresden der den ungeschwärzten Haftbefehl der rechten Szene in den sozialen Medien zugespielt hat. In eigener Sache: Wegen des hohen Kommentaraufkommens können wir zurzeit keine Kommentare mehr zulassen.

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