Gerichtsakten erklären Hintergründe zur Schließung des Sunspot Sonnenobservatoriums

Tage nach der Wiedereröffnung des am 6. September 2018 vom FBI evakuierten Sonnenobservatoriums von Sunspot in New Mexico erklären nun Gerichtsdokumente die wirklichen Hintergründe der Ereignisse.

Laut übereinstimmenden Medienberichten, erklären Gerichtsdokumente, dass es sich um einen Fall von Kinderpornografie handelt. Gezielt wird einem Hausmeister der Einrichtung vorgeworfen, über das WLAN-Netzwerk des Sunspot Solar Observatory bereits seit Januar mehrmals auf kinderpornografische Webinhalte zugegriffen zu haben.

Wie das „Albuquerque Journal“ unter Berufung auf die Unterlagen zu einem Durchsuchungsbefehl am U.S. District Court in Las Cruces berichtet, habe auch der Leiter des Observatoriums bestätigt, dass auf einem der Laptops entsprechende Inhalte entdeckt wurden. Zu den fraglichen Zeiten habe lediglich einer der Hausmeister Zugang zu den verwendeten Computern gehabt. Als Beamte dann zunächst den Laptop ohne Wissen des Angestellten beschlagnahmt hatten, begann dieser sich über mangelnde Sicherheitsvorkehrungen und verschwindende Geräte zu beschweren und sei hierbei immer aggressiver geworden.

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