Die grösste Katastrophe auf einem US-Kriegsschiff seit WK2

Es war Juni 1967, der amerikanische Flugzeugträger USS Forrestal verliess den Hafen von Norfolk, Virginia an der Atlantikküste für den Einsatz im Krieg gegen Vietnam. Der totale Krieg der Amerikaner, plus der “Koalition der Willigen”, bestehend aus Soldaten von Südkorea, Philippinen, Thailand, Australien und Neuseeland, befand sich im 3. Jahr mit ca. 200’000 Mann im Dschungel von Indochina, nachdem Präsident Lyndon B. Johnson 1964 der US-Öffentlichkeit im TV die Lüge erzählt hatte, Nordvietnam hätte US-Kriegsschiffe im Golf von Tonkin angegriffen, was als Ausrede benutzt wurde, den bereits seit 1955 brodelten Konflikt massiv auszuweiten. Dieser Angriff hat aber nie stattgefunden und war frei erfunden, eine False Flag also, eine Täuschungstaktik der Amerikaner, die immer benutzt wird, um ihre Angriffskriege zu begründen.

Am 29. Juli befand sich die Forrestal im Golf von Tonkin und startete Jagtbomber von seinem Flugdeck. Vier Tage lang hatten die Flugzeuge der Carrier Air Wing 17 über 150 Bombenangriffe bereits auf Ziele in Nordvietnam vom Schiff aus durchgeführt.

So ungefähr standen die Flugzeuge an Deck des Flugzeugträgers bereit für den Start:

An diesem Tag, als die Vorbereitungen für einen neuen Angriff stattfanden und das Deck voll mit Jagdbombern stand, gab es eine Fehlzündung einer Zuni-Rakete an einer F-4 Phantom, die losschoss und eine A-4 Skyhawk traf. Der Aufprall der Rakete riss den Treibstofftank auf und das Kerosin floss über das Deck und brannte.

Durch die Hitze fielen die bereits montierten 500 Kilo Bomben von der Skyhawk und anderen Maschine herunter und explodierten.

Durch die insgesamt SIEBEN nacheinander erfolgten Explosionen und das für mehrere Stunden andauernde Feuer starben 134 Matrosen und 161 wurden verletzt. 21 Maschinen wurden ein Raub der Flammen und dabei zerstört, 40 wurden beschädigt.

 

 

 

Was war die Ursache für die frühzeitige Zündung der Zuni-Rakete an der F-4 Phantom?

Der Pilot der Skyhawk, die vor der Phantom stand, hatte einen “wet-start” durchgeführt, einen sogenannten “nassen Start”, ein Anlassen der Turbine mit zu viel Treibstoff, was eine riesige Stichflamme nach hinten auf die Phantom schoss, die Rakete erhitzte und zündete.

“Wet starting” war offenbar eine gängige Praxis unter den jungen “Heisssporn”-Piloten. Nur diesmal führte es zu der grössten Katastrophe in der Geschichte der US Navy seit dem Zweiten Weltkrieg. Der Pilot der Phantom kam dabei auch ums Leben.

Wer war der Pilot der Skyhawk, der die Katastrophe auslöste?

Es war Lieutenant Commander JOHN MCCAIN!!!

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