Der sichere Hafen

Heute ist ein guter Tag, um zu erspüren, ob und wann der Sturm aufzieht, der es nötig macht, einen sicheren Hafen anzulaufen. Dabei geht es nicht darum, darüber nachzudenken, ob ein Sturm aufziehen könnte, so dass sich der Glaube an einen Sturm festigt. Es geht darum, die höheren Sinne einzusetzen, um zu wissen, dass er immer näher rückt. Dass der Sturm kommt, steht ausser Frage, und nur ein wirklicher Jahrtausendsturm kann all die Verunreinigungen, die sich mittlerweile angesammelt haben, bereinigen. Nun wäre es allerdings fatal, den sicheren Hafen nur anzusteuern, um dem Sturm aus dem Weg zu gehen, in der Hoffnung, er möge vorüberziehen, damit die alten Routen weiter verfolgt werden können. Das kann und wird nicht geschehen. Daher ist neben dem Einsatz der höheren Sinne vor allem der Einsatz des Herzens nötig, denn die Sinne warnen nur vor dem, was kommt, das Herz aber führt dich zu dem, was danach sein wird: Die Ruhe nach dem Sturm.

Im Hafen deines Herzens residiert die Liebe, Weisheit und Kraft, die jeden Sturm übersteht und alle Herausforderungen meistert. Wenn du in dem Hafern ankerst, bist du ausserhalb der Zeit, denn Zeit befindet sich nur dort draussen auf dem stürmischen Ozean, der die Abwesenheit der Wirklichkeit spiegelt. In der Liebe der Gegenwärtigkeit liegt die schöpferische Kraft aller Gestaltung. Nur in diesem Moment kannst du mit deinem Bewusstsein verschmelzen, nur in diesem Moment kann dein Geist mit dem Geist der Quelle verschmelzen, und nur in diesem Moment kann deine Seele mit der Seele der Quelle verschmelzen. Im Moment ist Alles vereint – sofern du die Einheit nicht verleugnest. In der Einheit der Liebe bist du Liebe. Das ist die Wahrhaftigkeit die du wirklich bist.

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