Das Geheimnis seine Berufung zu leben!

„Finde die Arbeit, die dich beseelt, und du wirst dich nie mehr anstrengen müssen.“ Sagte bereits Konfuzius.

Konfuzius hatte bereits vor circa 2500 Jahren die Einsicht, dass die Lebensaufgabe einer der wichtigsten Garanten für Glück und Zufriedenheit im Leben eines jeden Menschen ist.

Seine Worte sind aber in der heutigen Zeit so gut wie in Vergessenheit geraten, da Lärm, Stress und Hektik unseren Alltag bestimmen.

Die Arbeit ist mittlerweile für viele Menschen nur noch zu einem notwendigen Übel geworden, mit dem sie ihr Geld verdienen. Viele stöhnen während ihrer Arbeitszeit und stellen sich die Frage: „Wann ist Feierabend?“ In der Wochenmitte bestätigt der Radiomoderator noch ihre Sehnsucht, indem er sagt: „Hurra es ist Mittwoch – Bergfest, nur noch zwei Tage, dann ist endlich Wochenende.“ Für viele ist die Woche sogar nur noch eine Unterbrechung zwischen zwei Wochenenden. Zum Glück gibt es in gewissen Abständen einige Etappenziele, die neben dem Urlaub fester Bestandteil der Jahresplanung sind. Dazu gehören die Feier- und Brückentage, die für viele unheimlich wichtig sind, was man an den Megastaus zu Ostern und Pfingsten sehr schön erkennen kann. Monatelang vorher werden Reisekataloge studiert, damit der gebuchte Jahresurlaub auch so angenehm wie möglich wird.

Es ist keine Kritik, nur die Frage sei erlaubt, ob die meisten sich auch so akribisch Gedanken über ihre Lebensaufgabe machen? Die mediale Beeinflussung ist heutzutage so immens, dass ein Großteil der Menschen nicht merkt, dass ihre verbrachte Zeit vor dem Fernseher ungefähr einem Drittel ihres Lebens entspricht: Ihr Traum heißt in Wirklichkeit Ablenkung. Wieder andere sagen sich: „Wenn ich Rentner bin, dann werde ich richtig leben und das machen, wozu ich Lust habe.“ Oft bleibt der Wunsch nur eine Illusion, da sie vorher sterben.

Ihr Traum heißt Sehnsucht. Das ist auch einer der Gründe, warum die spirituellen Meister Asiens schon immer sagten: „Die meisten Menschen träumen ihr Leben, aber die wenigsten schaffen es, zu erwachen.“

Das ständige Verurteilen bringt uns nicht weiter, da es kontraproduktiv ist und uns unzufrieden und krank macht. Wenn wir aber wirklich inneren Frieden, Glück und Zufriedenheit finden wollen, dann sollten wir anfangen uns folgende Fragen zu stellen: –

Wer bin ich? –

Was ist der Sinn des Lebens? –

Warum bin ich hier? –

Was ist meine Berufung? –

Was ist meine Lebensaufgabe?

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