Vogelperspektive

Schaut man sich die Gesamtgemengelage auf der “Welt“ aus erhöhter Sicht an, so kommt man nicht umhin festzustellen, dass es für die augenscheinlich vorherrschende Stille einen Grund geben muss. Dabei in die Vogelperspektive aufzusteigen und die vielen Details aus dem Fokus zu entlassen, mag in dieser Situation vielleicht seltsam anmuten, doch ist es zugleich hilfreich bei der Betrachtung dessen, was uns auf allen verfügbaren Informationskanälen an die Hand gegeben wird.

Viele Wortmeldungen bestätigen das allgemein herrschende Gefühl, dass die noch vor nicht allzu langer Zeit auf vielen Ebenen vorhandene Bewegung verloren gegangen zu sein scheint. Wurde einst von einem machtvollen Tsunami ausgegangen, welcher die derzeit noch herrschenden (?) Strukturen hinwegfegen wird und Platz für den Neuaufbau macht, so hat die jüngere Vergangenheit vielmehr den Eindruck hinterlassen, dass wir es eher mit einer mächtigen Sanddüne zu tun haben, welche sich flächendeckend und unausweichlich, aber dennoch langsam vorwärts bewegt.

LeiDmedien allgemein, sowohl hierzulande, als auch in Übersee, liegen im Sterben. Sie erfüllen ihre Informationspflicht schon lange nicht mehr, sondern sind zu reinen Propagandainstrumenten verkommen, welche die von übergeordneten Stellen vorgegebene Marschrichtung weitergeben – was viele mittlerweile auch grundlegend erkannt und verstanden haben. Daher haben sich inzwischen Viele ganz oder teilweise von ihnen verabschiedet und bewegen sich hauptsächlich auf alternativen Plattformen und Foren, weil sie diesen einfach größeres Vertrauen schenken.

Große Teile der Herde engagieren sich dagegen in Sozialen Medien, wie Facebook, Twitter, YouTube, usw. und verschwenden wertvolle Lebenszeit damit, sich dort entweder zu präsentieren, zu echauffieren, zu poltern, Recht haben zu wollen oder mit ihnen persönlich unbekannten Menschen – oder in ihrer Verblendung gar irgendwelchen KI-Bots – zu diskutieren oder sich irgendwelche vollkommen überflüssigen Filmbeiträge anzuschauen.

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