Einsteigen oder aussteigen?

Präsident Trump trifft sich mit internationalen “Schurken” und besitzt die Frechheit auch noch Ergebnisse zu erzielen, die bei genauem Hinsehen durchaus für die Weltengemeinschaft sinnvoll sein können. Dazu muß man allerdings die Indoktrinationsbrille abnehmen.

Die Fußball-Weltmeisterschaft findet mit Russland in einem Land statt, das ja – wenn man die Brille wieder aufsetzt – nun nicht zu den netten Orten und Verbündeten gehört.

Wenn wir die Brille wieder abnehmen, merken wir: trotzdem alle fahren hin. Qui bono?

Brot und Spiele sind wichtiger denn je für jene, die währendessen vielleicht unbemerkt bleiben wollen, bei dem, was sie beabsichtigen.

Schauen wir auf unser Land, setzen wir die Brille wieder auf. Aber diesmal nur mit einem Auge.

Fahnen in schwarz-rot-gold sind hier im Ruhrgebiet überall zu finden. Der gemeine Mensch aus dem Pott rüstet auf. Am Auto, an der Hauswand, als Armband, Brillengestell, Tattoo, Haarkreide, Becher, Sticker, dreifarbige Schminke. Nationalfarben überall. Nationalstolz mithin auch. Versteckt im Fussball. Hat 2006 ja auch gut geklappt.

Nur sieht man mit dem andern Auge, ist diesmal alles anders. Wem gilt diese Huldigung? Der Nationalmanschaft? Gibt es nicht mehr. Der Mannschaft? Welche Fahne gehört zu ihr? Den Spielern? Welchen von ihnen? Den Deutschen? Wer ist das? Die mit dem passenden Pass? Oder die, die die Nationalhymne mitsingen? Heißt die überhaupt noch so? Oder Hymne? Verwirrung macht sich breit.

Also verlassen wir diese unklare Gemengelage.

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