Dirk C. Fleck: “Wir sind nicht mehr zu retten.(?)”

Wie dumm ist der Mensch eigentlich?

Die Natur bietet ihm an, alles zu haben, um ein ausreichend erfülltes Leben zu genießen. Und der Mensch?

Er hat keine Lust darauf. Er hat sich für etwas anderes entschieden: Gier. Mehr von jedem zu haben, als ihm zusteht. Mehr zu verbrauchen, als er benötigt. Mehr Ressourcen der Erde zu entnehmen, als letztendlich in Summe da ist.

Der Mensch liebt die Ausbeutung. Die Ausbeutung von Ressourcen und die Ausbeutung seiner selbst. Die Natur schaut zu. Noch. Eigentlich fragt sie sich schon lange, welcher Idiotenhaufen der Spezies “Mensch” da auf ihrer Erde rumtrampelt.

Was bilden wir uns ein? Dass die Erde eine Art Selbstbedienungsladen ist? 24/7 geöffnet? So wie unsere Supermärkte? Reingehen, rausnehmen, wegschmeißen, reingehen, rausnehmen, wegschmeißen…?

Ist der Mensch doof? Oder gibt es noch Hoffnung auf eine Art Erkenntnis, dass es so nicht weiter gehen kann?

Unser Sommerinterview mit Dirk C. Fleck und Julia Szarvasy.

Dirk C. Fleck ist Schriftsteller und freier Autor. Er arbeitete unter anderem beim Spiegel, Stern, Geo, Die Welt und der Berliner Morgenpost.

Palmers Krieg“ (1992) war sein erster Roman, es folgte „GO! – Die Ökodiktatur“(1993), für den er mit dem Deutschen Science-Fiction-Preis ausgezeichnet wurde.

Mit dem „Tahiti-Projekt“ (2008) gewann Fleck den begehrten Preis zum zweiten Mal. „Maeva“ folgte 2011, „Feuer am Fuss“ rundet die Trilogie ab.